Neuigkeiten der KJS Krefeld

Die erste Krähenjagd im Jagdjahr will vorbereitet sein. Am Vorabend trafen sich gegen 22 Uhr der Jagdaufseher, ein erfahrener Revierjäger und die Jungjägerin und stellten die Tarnnetze auf. Der Ablauf des kommenden Jagdtages wurde besprochen und dann ging es schnellt „heim ins Bett“.

Am nächsten Morgen waren Betty und ihr Jagdführer für 4.30 Uhr verabredet. Betty erschien pünktlich im Dunkeln, der erfahrene Jäger verspätete sich etwas, denn Familie und Hund können den morgendlichen Ablauf manchmal durcheinanderbringen. Er kam jedoch gerade noch rechtzeitig, um das Lockbild im Dunkeln aufzustellen. Kurz nach Sonnenaufgang waren die ersten Krähen zu hören. Sie reagierten auf den Lock-Rufer und waren neugierig geworden. Nach und nach gelang es den beiden, 5 Krähen vom Himmel zu holen. Da das Revier recht stadtnah liegt, mussten Passanten im Auge behalten werden, die die Hinweisschilder wohl übersehen hatten. Insgesamt kamen im Revier 22 Krähen zur Strecke.

Um 9.30 Uhr war „Hahn in Ruh‘“ und alles wurde abgebaut. Im Garten der Revierpächterin und des Jagdaufsehers angekommen, fand dann ein fröhliches Schüsseltreiben in Form eines deftigen Frühstücks statt. Besonderen Anklang fand der lang ersehnte Kaffee. Betty erlebte die erste Krähenjagd und ihr ist bewusst geworden, dass sowohl umfangreiche Vorbereitungen zur Überlistung der Krähen erforderlich sind, wie auch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen rund ums Revier.

Ähnliche Erfahrungen dürften an diesem Morgen weitere Jungjäger und Jungjägerinnen der Kreisjägerschaft Krefeld gesammelt haben, da auch andere Pächter aus Krefeld die Möglichkeit geboten hatten zur Teilnahme an einer Krähenjagd.


Im persönlichen Gespräch schildert uns Clemens Brück (Foto links, rechts Miroslav Stojkovic) von seinen Erfahrungen, die er auf dem Krefelder Egelsberg sammeln konnte. Das Gespräch führte Martina Borgmann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der KJS Krefeld.

Borgmann: Herr Brück, von Haus aus sind Sie Kommunikationsdesigner. Das ist ein Beruf, der auf den ersten Blick wenig Bezug zur Jagd vermuten lässt. Wie sind Sie zur Jagd gekommen?

Brück: Ich stamme aus einer Jägerfamilie, erste Eindrücke sammelte ich als junger Treiber im Revier meines Onkels in der Region Ostwestfalen-Lippe. Viele Jahre standen andere Themen im Vordergrund, meine Haltung gegenüber der Jagd war eher kritisch. Im Alter von 36 Jahren, entschloss ich mich nun doch und legte nach intensiven Vorbereitungen das „grüne Abitur“ ab.

Borgmann: Wie wurden Sie auf das Angebot der KJS Krefeld aufmerksam, auf einen Fuchs ansitzen zu dürfen am Krefelder Egelsberg?

Brück: Da ich in Krefeld wohne, lag es nahe, mich auch lokal zu vernetzen und trat der Kreisjägerschaft Krefeld bei. Erste Kontakte sammelte ich, als ich mich mit Leuten vom sog. Jungjägerstammtisch traf. Eine Jägerin machte mich auf das Angebot aufmerksam, im Rahmen der Raubwildwoche der Wildtierhegegemeinschaft e.V., auf dem Krefelder Egelsberg ansitzen zu können. Das erschien mir als eine spannende Gelegenheit, hier zu Hause in Krefeld Natur und Jagd erleben zu dürfen.

Borgmann: Wer unterstützte Sie an diesen beiden Ansitz-Abenden?

Der Jagd-Aufseher wies mich ein und führte mich zur Ansitz-Leiter, wo ich von 21.30 Uhr bis 00.30 Uhr aufmerksam saß und auf Wild wartete.

Anblick hatte ich auch, allerdings auf Kaninchen, die sich am Egelsberg reichlich tummeln. Die Tatsache, dass die Waffe nicht zum Einsatz kam, hat mich nicht gestört. Da die Nacht recht kühl war, fiel die Nachbesprechung entsprechend kurz aus. Umso mehr freute ich mich darüber, dass ich im Rahmen der Raubwildwoche in einen nahe gelegenen Gasthof „zum Strecke legen“ eingeladen wurde, wo ich andere Jäger und Jägerinnen kennenlernte, die wie ich in ähnlicher Mission nächtlich unterwegs gewesen waren.  

Es ist erfreulich, dass Krefeld die Möglichkeit bietet, erste Erfahrungen in heimischen Revieren sammeln zu können und für mich als Jungjäger eine Bestätigung meiner Entscheidung, der Kreisjägerschaft Krefeld beizutreten!

Borgmann: Vielen Dank Herr Brück für Ihre Schilderung.

Ansonsten ist Clemens jagdlich (wieder) im Kreise von Cousins und Cousinen aktiv, anknüpfend an seine Erfahrungen aus der Jugend.


Wir freuen uns, dass uns Miroslav Stojkovic künftig bei der Arbeit im geschäftsführenden Vorstand unterstützt. Auf dem Foto zusammen mit seiner Korthals Griffon Hündin Raya.

Er wurde zunächst kommissarisch neben Ulrich Borgmann als weiterer zweiter Vorsitzender eingesetzt und wird sich bei der nächsten Mitgliederversammlung für diese Position auch zur Wahl stellen.


SAVE THE DATE

Liebe Mitglieder, unsere Jahreshauptversammlung wird am 10.07.2025 ab 18:30 Uhr im Haus Kleinlosen, Zwingenbergstr. 116, 47802 Krefeld stattfinden.   

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung möchten wir Sie herzlich einladen.

Sie findet statt am Donnerstag, den 10.07.2025 um 18:30 Uhr bei „Haus Kleinlosen“, Zwingenbergstr. 116, 47802 Krefeld.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung

2. Ehrung der Verstorbenen

3. Genehmigung der Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung

4. Jahresbericht des Vorstandes

5. Kassenbericht

6. Bericht der Rechnungsprüfer und Genehmigung des Jahresabschlusses

7. Entlastung des Vorstandes

8. Vorschau des Schatzmeisters auf das nächste Geschäftsjahr und Beschlussfassung über den Haushaltsplan

9. Ehrungen

10. Verschiedenes

Wir haben uns für diesen Veranstaltungsort entschieden, da Sie dort auch die Möglichkeit haben, sich mit Speisen und Getränken bewirten zu lassen.

Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil

Jutta Pesch

Bild: “Fledermauskasten” von J. Roga/ © LJV NRW

Sie interessieren sich für den Vorbereitungskurs auf die Jägerprüfung. Spannende Einblicke gewinnen Sie durch Ihre Teilnahme an einer Revierbegehung.

Durch das Revier führt Sie einer unserer Ausbilder, Jens Poschmann, Revierförster in Krefeld. Jeder kann sich unverbindlich und kostenlos über Inhalte, Anforderungen, Zeitaufwand und Kosten informieren. Der Termin ist noch offen.


Wir gratulieren zur Jägerprüfung 2024 in Krefeld. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung schauen hier überglückliche Jung-Jäger/innen in die Kamera. Ein neuer Lebensabschnitt mit viel Verantwortungsbewusstsein für “Mensch und Tier” und für “Natur und Nachhaltigkeit” beginnt.


Nach intensiven Vorbereitungen gratulieren wir herzlich zum bestandenen Bläserhutabzeichen am 27.5.2024:

Tamara Storch, Uwe Storch, Lukas Zahner, Gerhard Kemper, Thomas Janson, Hannes Huberg

Wir danken den beiden Ausbildern. Das ist zum einen Benjamin Heitfeld in seiner Funktion als Stellvertretender Leiter des Bläsercorps der KJS Krefeld, der die Jagdhornbläser mit viel Freude und Humor immer in die richtigen Bahnen lenkt sowie Ralf-Per Scheliga, der engagiert und mit gutem Gespür angehende Jagdhornbläser zum Bläserhutabzeichen führt.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass sich der Nachwuchs der anspruchsvollen Jury gestellt hat. Herzlichen Glückwunsch!

Leo Venneckel (13 Jahre)

Julian Kaiser (9 Jahre)

Ein besonderer Dank gilt Ludolf Krönke, der sich mit viel Herzblut und Engagement der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in der KJS Krefeld widmet.

Die Jury bildeten: Jutta Pesch, Vorstand Kreisjägerschaft Krefeld, Michael Müller, Landesobmann für jagdliches Brauchtum, Dr. Heinrich Heuser, Obmann für jagdliches Brauchtum Viersen

Nach einer intensiven Vorbereitung in einer tollen Gruppe, mit viel Freude am jagdlichen Brauchtum, haben alle Anwärter die Prüfung zum Bläserhutabzeichen bestanden. Herzlichen Glückwunsch an: Cora Schovenberg, Charlotte Maaßen, Constantin Elven, Stefan Peveling